Ideellerweise gehen sofortig bezahlte PayPal Bestellungen nach weniger als 30 Minuten an den Kunden raus, wir müssen keine Kontoaszüge drucken und das automatische "Zahlung erfolgt" System funktioniert prima und spart uns eine Menge Arbeit. Soweit so gut.
Nun verkaufen wir Artikel, deren durchschnittlicher Bestellwert meist im dreistelligen Eurobereich liegt, oft sogar im vierstelligen. An sich ist dies ja erfreulich, nur ist die prozentuale PayPal Gebühr in dem Moment oft ein Problem, gerade wenn wir bereits einen großen Rabatt rausgegeben haben.
Die Frage ist also, wäre es nicht sinnvoll eine pauschale PayPal Gebühr einzuführen, und wenn es nur ein oder zwei Euro sind? Dafür bekommt der Kunde dann auch schnellstmöglich seine Ware, da wir nicht erst auf den Zahlungseingang warten müssen. Findet Ihr als Kunden anderer Shops es abschreckend, bei einer Order von sagen wir 300 € einen Euro PayPal Gebühr zu bezahlen, wenn dadurch die Ware spätestens am nächsten Tag an euch rausgeht (wobei wir dies natürlich nicht garantieren können, Lieferschwierigkeiten etc., aber in 95 % der Fälle ohne Probleme)?
Hiermit kommen auch meine Fragen an die "PowerGap Agents":
Wieso kann ich z.B. unter Zahlarten/Nachnahme eine Maximalgrenze für Bestellungen angeben und unter PayPal nicht?
Dies erscheint mir genau falschherum, da bei einer sagen wir 5000 € großen PayPal Bestellung aus der EU satte "maximal 1,9 Prozent des Betrages zuzüglich 0,35 Euro" = 95,35 € fällig werden. Eine 5000 € PayPal Order aus den USA bspw. kommt sogar mit "maximal 3,9 Prozent des Betrages plus 0,35 Euro" daher im schlimmsten Falle = 195,35 € PayPal Gebühren :o
Für Shops, die sehr eng kalkulieren um wettbewerbsfähig zu bleiben ist dies ein starker Nachteil, so dass die Überlegung aufkam, eine pauschale PayPal Gebühr einzuführen (in Form eines geringen Aufpreises). Leider kann ich hier nur eine prozentuale Gebühr angeben, was bei Großbestellungen wiederum unfair gegenüber unseren Kunden wäre.
Nachnahme hingegen ist doch eine sehr sichere Sache, zumal es nur innerhalb Deutschlands Anwendung findet und bedarf weniger stark einer Maximalgrenze (auch wenn es gut ist, dass man sie setzen kann).
Wenig Sinn macht für mich ausserdem, dass eine im Shop einzutragene Nachnahme Gebühr prozentual angegeben werden muss - ist die Nachnahmegebühr nicht stets ein fester Betrag und unabhängig vom Warenwert?
Könntet ihr das mit relativ wenig Aufwand anpassen?
Und an alle anderen Shopbetreiber:
Was sagt ihr dazu, wie händelt ihr die Thematik? Habe ich da etwas übersehen, erkennt ihr euch darin wieder?
Grüße aus Kiel
BeachWheels von www.cadkat.com

> Wieso kann ich z.B. unter Zahlarten/Nachnahme eine Maximalgrenze für Bestellungen angeben und unter PayPal nicht?
weil es keine Risikozahlart ist und das nie von einem Kunden in Auftrag gegeben wurde.
> Leider kann ich hier nur eine prozentuale Gebühr angeben, was bei Großbestellungen wiederum unfair gegenüber unseren Kunden wäre.
Unfair ist relativ. Wenn Sie wie in dem schönen Beispiel 95,35 € Paypalgebühren zahlen müssten, dann hilft ein Aufschlag von 2 EUR eher gar nicht.
Preise sollte immer so kalkuliert sein, dass am Ende ein Gewinn steht. Der Shop bietet ja viele Varianten, sich selbst mit unterschiedlichsten Rabatten die Marge kaputt zu machen. Wer mit 5% Aufschlag kalkuliert, der kann Zahlarten wie Paypal oder Kreditkarte gar nicht anbieten. Oder wie ja die Möglichkeit besteht auch einen %-Aufschlag nehmen.
Auch Shops wie www.redcoon.de/index.php/cmd/servicecenter.versandkosten/ verlangen Aufpreise bei den Zahlarten, die den Händler entsprechend mehr kosten. Dass es dem Kunden nicht lieb ist, kann man gut nachvollziehen.
Neu ist ja auch die Funktion www.powergap.de/forum/index.php?topic=662.0, wo Sie einen Artikel explizit für eine Zahlart sperren können. Vielleicht hilft Ihnen das bei den extrem teuren Artikeln?
Ich zahle ausschlieslich nur mit KK im Netz und wenn bei einer größeren Investition der Shop aufschläge verlangt, gehe ich in den nächsten. Bei 50 oder 100 EUR Bestellwert hingegen wäre das sicher vielen Besuchern egal.
> Nachnahme hingegen ist doch eine sehr sichere Sache, zumal es nur innerhalb Deutschlands Anwendung findet und bedarf weniger stark einer Maximalgrenze
Es gibt in vielen Shops Artikel, die ab einem bestimmten Wert nicht auf Lager gehalten werden. Also der Shopbetreiber erst bei einer Bestellung beim Lieferanten ordert. Um Fakes dieser Größenordnung zu verhindern wurde das mal (so meine ich mich zu erinnern) eingebaut.
weil es keine Risikozahlart ist und das nie von einem Kunden in Auftrag gegeben wurde.
> Leider kann ich hier nur eine prozentuale Gebühr angeben, was bei Großbestellungen wiederum unfair gegenüber unseren Kunden wäre.
Unfair ist relativ. Wenn Sie wie in dem schönen Beispiel 95,35 € Paypalgebühren zahlen müssten, dann hilft ein Aufschlag von 2 EUR eher gar nicht.
Preise sollte immer so kalkuliert sein, dass am Ende ein Gewinn steht. Der Shop bietet ja viele Varianten, sich selbst mit unterschiedlichsten Rabatten die Marge kaputt zu machen. Wer mit 5% Aufschlag kalkuliert, der kann Zahlarten wie Paypal oder Kreditkarte gar nicht anbieten. Oder wie ja die Möglichkeit besteht auch einen %-Aufschlag nehmen.
Auch Shops wie www.redcoon.de/index.php/cmd/servicecenter.versandkosten/ verlangen Aufpreise bei den Zahlarten, die den Händler entsprechend mehr kosten. Dass es dem Kunden nicht lieb ist, kann man gut nachvollziehen.
Neu ist ja auch die Funktion www.powergap.de/forum/index.php?topic=662.0, wo Sie einen Artikel explizit für eine Zahlart sperren können. Vielleicht hilft Ihnen das bei den extrem teuren Artikeln?
Ich zahle ausschlieslich nur mit KK im Netz und wenn bei einer größeren Investition der Shop aufschläge verlangt, gehe ich in den nächsten. Bei 50 oder 100 EUR Bestellwert hingegen wäre das sicher vielen Besuchern egal.
> Nachnahme hingegen ist doch eine sehr sichere Sache, zumal es nur innerhalb Deutschlands Anwendung findet und bedarf weniger stark einer Maximalgrenze
Es gibt in vielen Shops Artikel, die ab einem bestimmten Wert nicht auf Lager gehalten werden. Also der Shopbetreiber erst bei einer Bestellung beim Lieferanten ordert. Um Fakes dieser Größenordnung zu verhindern wurde das mal (so meine ich mich zu erinnern) eingebaut.
Hallo,
Ich bitte zu bedenken das sowohl Paypal als auch Kreditkatengeselschaften in Ihren kleingedruktem es VERBITEN diese zahlungsarten schlechter zu stellen als andere. Schlimstenfals reskirt man, wenn ein Kunde sich mal bei seiner KK Geselschaft beschwert, das der VU Vertrag fusch ist ( und zwar für immer ) und der Acount bei paypal gespert wird.
Porto als Rohertragsbringer hat sich schon bei Ebay nur als Bumarang
erwiesen.
Also vernunftig kalkulieren und dann kann man eventuel sogar Portofrei anbieten was sehr viele Kunden sehr wohl zu schätzen wissen.
Ich bitte zu bedenken das sowohl Paypal als auch Kreditkatengeselschaften in Ihren kleingedruktem es VERBITEN diese zahlungsarten schlechter zu stellen als andere. Schlimstenfals reskirt man, wenn ein Kunde sich mal bei seiner KK Geselschaft beschwert, das der VU Vertrag fusch ist ( und zwar für immer ) und der Acount bei paypal gespert wird.
Porto als Rohertragsbringer hat sich schon bei Ebay nur als Bumarang
erwiesen.
Also vernunftig kalkulieren und dann kann man eventuel sogar Portofrei anbieten was sehr viele Kunden sehr wohl zu schätzen wissen.
Ich kann mich Milan nur anschließen.
Paypal checkt das auch - also verstecken hilft nicht.
Wie ich das gelöst habe: Preise ein wenig erhöht und für alle für mich kostenlosen Zahlarten ein Skonto angeboten.
Funktioniert! Die meisten Kunden sind gewohnt auch die Nebenkosten zu vergleichen, keiner geht mehr dem Versandkostentrick auf den Leim.
Viele Grüße
Claudia
Paypal checkt das auch - also verstecken hilft nicht.
Wie ich das gelöst habe: Preise ein wenig erhöht und für alle für mich kostenlosen Zahlarten ein Skonto angeboten.
Funktioniert! Die meisten Kunden sind gewohnt auch die Nebenkosten zu vergleichen, keiner geht mehr dem Versandkostentrick auf den Leim.
Viele Grüße
Claudia
