PIC-Cluster - Lastverteilung Ihrer Bilderaufrufe im Onlineshop
Artikelbilder für schnelle Seitenaufrufe auslagern.

Den Begriff "PIC-Cluster" kennt man aus dem Bereich Lastverteilung, wobei mehrere Server zu einem Verbund zusammen geschaltet werden, um bei größeren Webprojekten auch enorm hohe Zugriffszahlen mit dennoch guter Performance bedienen zu können.
POWERGAP bietet für alle Shops (auch Mietsysteme) einen PIC - Cluster an. Durch diese kostengünstige Vorstufe muss nicht der Shop selbst geclustert werden. Dadurch können auch größere Besucherzahlen effizient bedient werden. Das Nadelöhr eines Servers ist heute weniger die Rechenleistung (8 Prozessorkerne machen es möglich), sondern die oft verwendete 100-Mbit-Netzwerkkarte bei Mietservern.
Diese 100-Mbit-Netzwerkkarte erreicht theoretisch einen Durchsatz von 10 MB (Megabyte) in der Sekunde. Werden nun in der Suchergebnisanzeige eines Shops 20 Artikel dargestellt, so erreichen die Thumbs (Vorschaubilder) bereits rund 100 Kilobyte. Zuzüglich Quellcode und sonstiger Elemente, die dann bei einem Seitenaufruf übermittelt werden, ist bei 100 gleichzeitig klickenden Besuchern die physikalische Grenze überschritten!
Nun könnte man natürlich direkt zu eigener Hardware greifen und per Serverhousing (oft mit 1.000 Mbit angeboten) das Problem lösen. Nicht jede Firma möchte sich aber das Wissen aneignen, eigene Hardware zu administrieren, zumal die Serverhousing Angebote oft im Traffic limitiert sind und jedes Gigabyte so recht viel Geld kostet. Zu den Kosten einer Rootserver-Miete "kein Vergleich".
Auch mittelgroße Firmen überlegen zu Recht, ob 600 EUR monatlich nicht sinnvoller wären als eine größere Investition in eigene Hardware. Drei bis vier Server plus angemessene NAS-Festplattenlösung können dabei schnell 50.000 EUR und mehr kosten - zuzüglich monatlicher Serverhousingkosten und fähiger Mitarbeiter, die das administrieren können. Da die gekaufte Hardware in 5 Jahren überholt ist, ist selbst ein Leasing dann trotzdem eine recht kostenintensive Sache.
Für wen ist diese Lösung gedacht?
Für Onlineshops, die bei einem eigenem Shopserver aufgrund der o.g. physikalischen Grenze das Limit erreicht haben. Bei 50.000 bis 100.000 Seitenaufrufen am Tag (je nach Artikelanzahl und Bildergrößen) werden diese Grenzen überschritten, was Sie am sehr langsamen Seitenaufbau bei Lastspitzen merken, beispielsweise in der Weihnachtszeit oder beim Versand eines Newsletter an 100.000 Kunden in einer zu kurzen Zeitspanne.
Wie funktioniert der PIC-Cluster im Onlineshop?
Der Shop läuft weiterhin auf dem bei POWERGAP gemieteten Server. Für sämtliche Artikelbilder wird entweder durch POWERGAP oder den Shopbetreiber selbst ein möglichst günstiger Server angemietet. Das kann ein einzelner sein, aber auch mehrere Server sind möglich! Dieser muss keine besondere Rechnerleistung haben, da er nur Bilder liefern wird. Somit kann man den Apache auf diese Aufgabe optimal konfigurieren.
Kommt nun ein Besucher in Ihren Onlineshop, zieht sein Browser den Quelltext und sonstige Objekte vom Shopserver, die Artikelbilder jedoch vom separat angemieteten PICTURE-Server. Reicht ein einzelner PIC-Server nicht aus, so können beliebig viele in Reihe geschaltet werden, um die Last aufzuteilen. Dabei ordnet der Shop den Besucher dynamisch per Zufallsgenerator einem der PIC-Server zu.
Werden in der Shopverwaltung Artikelbilder geändert oder neue hinzu gefügt, so werden diese vollautomatisch direkt an alle angeschlossenen PIC-Server übermittelt. Der PIC - Cluster sorgt für eine enorme Entlastung des Shopservers und bietet nach oben hin kostengünstig viel Luft bei der Performance! Der PIC-Cluster Server ist ein Zusatzprodukt.