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03.09.2018, 13:24

Warum Ihr Shop nun einen PIC-Cluster benötigt?

Sehr geehrte Kunden,

vor unglaublichen 10 Jahren haben wir hier und hier den PIC-Cluster vorgestellt.
Eine Möglichkeit um Bildmaterial extern auszulagern. Damals ins Leben gerufen um bei größeren Shops, die schon sehr viel Traffic verursachen den Shopserver selbst zu entlasten und die Produkt-Bilder des Shops von einer separaten Hardware zu laden.

Einige unserer größeren Kunden haben das auch noch heute im Einsatz.

Warum ist diese Technik heute bei allen Shops interessant?

Nun, heute hat das Thema weitere Beweggründe neben der Serverentlastung:

- Page-Speed und SEO !

Beide Punkte bekanntlich sehr artverwandt. Denn die Suchmaschinen (aber auch der Besucher) lieben schnelle Seiten. Die Conversion ist nachweißlich besser, wenn der Shop schnell lädt. Diese Weisheit hat schon einen Bart..

Mittlerweile unternehmen einige auch Ihrer Konkurrenten Anstrengungen hierbei zu verbessern. Bei von sich aus langsamen Shopsystemen behilft man sich z.B. mit teuren Caching-Systemen. Oder es kommt zusätzlich ein ebenso nicht günstiges CDN (Content Delivery Network) zum Einsatz.

Bleibt Ihr Hauptverkaufsziel jedoch der Europäische Raum, so ist echtes CDN bei den heutigen Leitungsgeschwindigkeiten unserer Meinung nach überflüssig. Was jedoch einen echten (messbaren!) Effekt bringt ist die Verteilung der Last auf unterschiedliche Domains.

Warum unterschiedliche Domains?

Nun, die heutigen Browser sind das Nadelöhr. Sie laden parallel nur dann Objekte (Grafiken, CSS, JS) wenn sich diese auf unterschiedlichen Domains befinden. Dabei ist es ganz gleich, ob diese alle auf ein und dieselbe IP verweisen. Schöne Analyse-Tools zeigen heute auf, dass bei einem Shop der alle Objekte von nur einer Adresse lädt, die Ladegeschwindigkeit deutlich ausgebremst wird, weil die Objekte brav nacheinander geladen werden. Da hilft auch HTTP2 nicht wirklich weiter weil hinzu kommt, dass statische Inhalte von einer Cookielosen Domain geladen werden sollten. Also wo die Übertragung der statischen Dateien einen deutlich kleineren HTTP-Header zu Folge haben. Perfekte Ergebnisse gibt es also erst, wenn man die Objekte schön auf x Domains verteilt.

Wir haben das mit unserer eigenen Webseite (die ja nichts anderes als ein POWERGAP System ist) letzte Woche perfektioniert.
Das Ergebnis auf https://tools.pingdom.com/:



Und so sehen weniger schöne Ergebnisse aus:

Wer auf zumindest der Startseite nicht zu viele grafische Elemente hat bei dem wird die Seite ja grundsätzlich schneller geladen und die Testing Tools monieren nicht ganz so deutlich:



Warum pingdom.com beanstandet, dass der statische Content von einer "cookieless domain" kommen sollte ist uns nicht 100% klar. Wir vemuten der größeren Datenaustausch der Headerinformationen zwischen Webserver und Browser spielt da eine Rolle. Da ein Shop schon aufgrund der Session (um den Kunden/Besucher und seinen Warenkorb auseinanderhalten zu müssen benötigt) eben keine Cookielose Domain ist, ist klar.
Bei den meisten Shop sieht das dann eher so aus:



Hier sieht man dass es einfach zu viele Objekte insgesamt gibt. Die 3,2 Megabyte lassen es ja schon vermuten. Auch die Bildkomprimierung (besonders vom Google Speed Test) wird dann stark mit Punkte-Abzug bestraft.

ps: was bei diesem Shop besonders auffällt ist ja die Anzahl Objekte und hohe Megabyte Zahl. Tipp: Weg mit dem Slider! Die Besucher betrachten Startseiten heute so schnell (idR. unter 2 Sekunden), dass die Grafiken, die im Hintergrund geladen werden der Besucher so gut wie nie zu Gesicht bekommt. Der Austausch bei diesem Shop hier gegen nur eine feste Grafik würde deutlich einsparen und schon so der Seite einen Schub geben.


Die Lösung ist der PIC-Cluster:

Zur Veranschaulichung: Was haben wir bei powergap.de gemacht um auf die 100 Punkte zu kommen?

Wir haben 3 zusätzliche Subdomains eingerichtet:

static.powergap.de : die Javascript Datei wird von hier geladen

img.powergap.de : alle Grafiken aus dem IMG-Explorer werden von hier geladen

pic.powergap.de : alle Artikelbilder von hier (wobei unsere Webseite keine hat, aber ein Shop eben)

Alle 3 Domains sind mit einem einfachen und kostenlosen "Let's Encrypt" SSL-Zertifikat versehen. Sorgen also bei einem SSL-verschlüsseltem Shop eben auch für verschlüsselte Übertragung. Bekanntlich müssen für den Shop selbst richtige Zertifikate her, weil Paypal, und andere Payment-Provider sonst streiken. Bei statischem Bildmaterial ist ein "Let's Encrypt" vollkommen ausreichend. Die Einrichtung auf z.B. der Server-Software PLESK ist für uns ein Kinderspiel.

Außerdem haben wir auf einem separaten Server ein Hosting eingerichtet und kopieren dorthin per RSYNC automatisch eben das statische Bildmaterial hin. In Ihrem Shop also die Verzeichnisse /img und /pic. Für die Javascript-Datei haben wir es so entwickelt, dass beim Speichern der Maske die Übertragung auf die Domain static...de passiert. Alles schön automatisiert also.

Im Backend bei der Pflege der Bildpfade ändert sich für Sie nichts! Es werden weiterhin relative Pfade (also Beispiel "img/meinegrafik.png") benutzt.
Warum hier nicht der komplette (absolute) Pfad hingehört ist sehr einfach: Sollte der PIC-Cluster mal ausfallen muss es praktisch per Knopfdruck möglich sein die Bilder wieder vom Shopserver selbst zu laden. Das geht nur, wenn das System die Adresse dynamisch vorgibt. Denn wir wollen das ja in so einem Fall nicht alles manuell machen.

Was kostet der PIC-Cluster?

Die komplette Einrichtung übernehmen wir. Sie haben wie immer durch unseren Service nichts mit der komplexen Technik dahinter zu tun. Die einmaligen Kosten für die Einrichtung betragen 90€. Die laufenden Kosten beginnen bei 19€ monatlich, sind gestaffelt nach Speicherbedarf der Bilder:

SpeicherbedarfPreis monatlich *
0-5 GB19 € *
5-10 GB29 € *
10-20 GB49 € *
20-30 GB69 € *

* netto, zzgl. MwSt.

Ein PIC-Cluster hatte früher immer 60€ aufwärts gekostet, weil jeder Shop dann eine eigene Hardware benötigte. Heute steht bei den gemieteten Servern deutlich mehr RAM zu Verfügung, so dass wir auch mehrere kleinere Shops auf einer Hardware unterbringen können. Auch die Gigabit-Anbindung gab es früher nicht, was ebenso einen Flaschenhals bei zu vielen Abrufen in der Sekunde verursachte. Heute können wir also deutlich günstiger auch kleineren Shops eine solch professionelle Lösung anbieten.

Die monatlichen Kosten sind abhängig von Ihrer Anzahl Artikel und deren gesamten Speicherbedarf. Der Grund ist einfach erklärt: Der Traffic selbst ist heute bei den meisten Providern inklusive. Also eine Art FLAT. Das Nadelöhr bei den PIC-Cluster-Servern ist der RAM-Speicher und bei den schnellen Servern mit SSD-Platten auch deren meist sehr begrenzte Kapazität. Der RAM ist wichtig, damit das Linux-Cache genügend Grafiken nicht von der Platte, sondern aus dem schnellen sich im RAM befindlichen Cache-Speicher liefern kann. Das schont auch langfristig die Hardware.

Nur so zum Angeben:
Mit solch geringen Kosten einen 100 Punkte Speed-Test mit einem anderen Shopsystem zu erreichen ist derzeit unmöglich .

Nicht warten sondern bestellen!

Über myP finden Sie den Punkt PIC-Cluster. Hier wird vor dem Bestellvorgang ausgerechnet, wie viel Speicherbedarf Ihr aktuelles System in Sachen IMG und PIC Verzeichnis hat. Sie sehen sofort was das System in Ihrem Fall kostet.

ps: wer sein System übrigens nie aufräumt und sich z.B. 15 Jahre alte Produktfotos die seit Jahren nicht mehr benötigt werden im System befinden, der sollte zuvor die automatischen Löschungen dieser Fotos starten. Das spart dann beim PIC-Cluster entsprechend Kosten..
03.09.2018, 13:27

Re:Warum Ihr Shop nun einen PIC-Cluster benötigt?

Im vorherigen Beitrag hatten wir neben unserer eigenen Webseite auch einen Pilotkunden (erkmann.de), der diese Optimierung mit uns zusammen getestet hat.

Zunächst habe ich Screens vom Speedtest gemacht vor der Optimierung und später als alles umgestellt war:

Startseite:

vorher

nachher

Suchergebnis:

vorher

nachher

Artikeldetail:

vorher

nachher


Die Ergebnisse also schon sehr überzeugend.

Einzig Google und sein Analytics-Code verhindert leider die 100 Punkte. Deren Code lädt andere Codes nach:



Auch ein laden des Codes vom Shopserver aus, was wir ja schon jahrelang machen, bringt nichts. Denn dynamisch (teilweise abhängig davon wo man sich örtlich befindet) werden diese weiteren Skripte mit unterschiedlichen Parametern nachgeladen. Wer also auf Analytics nicht verzichten mag muss damit leben. Wir selbst haben es von powergap.de entfernt. Denn die Informationen die ich dort als Unternehmer ablesen kann für mein Business wiederholen sich nach einer Zeit nur noch.
Möchte damit sagen: Wer bei Analytics schon x Wochen oder Monate nicht reingeschaut hat, sollte es zumindest aus dem Grund Speed und SEO so lange bis es wieder benötigt wird einfach deaktivieren. Es behindert am Ende einfach nur das Laden der Shopseiten.


02.10.2018, 17:09

Re:Warum Ihr Shop nun einen PIC-Cluster benötigt?

Hallo,

ein kurzes Feedback. :

Mit fast nahezu 100% Performence, hat der Pic Cluster voll gelohnt. Auch die Artikel Detailseiten werden top bewertet. Ein Schritt der sich nach Responsive Umstellung zu überlegen lohnt.

Viele Grüße

Withold


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