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17.02.2009, 11:20

Tipps für Preisgestaltung/-kommunikation

Siehe directpoint.post.ch/landing/?lid=1329840dcf1aac637fd32be8f324af7e !

Zitat des 7. Punktes:

Steuern Sie die Preiswahrnehmung gezielt.
Die Investition in eine verbesserte Preiskommunikation ist oft die wirksamere und günstigere Alternative zu Preisreduktionen. Dabei ist wichtig zu wissen: Die individuelle Preiswahrnehmung des Kunden hat viel mehr Einfluss auf einen Kaufentscheid als die reale Preispositionierung. Im Klartext: Es ist wichtiger, wie ein Kunde das Preisniveau subjektiv einschätzt, als wie es tatsächlich ist. Botschaften wie «Wir haben unsere Preise nochmals reduziert» sind im Detailhandel ausgesprochen effizient, weil sie eine positive Preiswahrnehmung erzeugen, ohne der billigste Anbieter sein zu müssen. Hat der Konsument die Positionierung einmal verstanden, erübrigt sich aufwändige Werbung weitgehend. Media Markt zum Beispiel hat mit geschickter Imagewerbung ein Preisbild geschaffen, das die Preiswirklichkeit nicht immer widerspiegelt.


Alleine diese Darstellung aus einem Update vor einem Jahr, zeigt wie deutlich auf bestimmte Gegebenheiten hingewiesen werden sollte um dem Kunden so einen Vorteil anzuzeigen:


...dagegen:

Link Schlechtes Beispiel 1: Preis beim Heruntersetzen zwar rot, aber Position da oben eingequetscht, und jetzt versuchen Sie mal den "In den Warenkorb" Button zu finden! Der ist 3 km weg vom Preis! Usability gleich NULL! Preis und dieser Button gehören für den Besucher in "ein" Blickfeld. Links vom viel zu kleinem Produktfoto viel unnützer weißer Platz. Da könnte man jetzt stundenlang weiter kriti...

Link Schlechtes Beispiel 2: ganz ähnlich zum ersten, nur wirkt hier der Preis noch weiter in die Ecke gequetscht. Wäre das Artikelfoto nicht so winzig, sondern ordnungsgemäß groß, dann wäre vom Preis noch weniger sichtbar. Einfach nur grausam sowas!

Link Schlechtes Beispiel 3: Preis "kleingedruckt". Das "Hinzufügen zum Warenkorb" ist als Button kaum erkennbar, Position ganz unten (und damit nicht im ersten Blickfeld eines Besuchers) ebenso nicht optimal.

Und diese Beipiele zu finden dauerte keine 2 Minuten! Davon gibt es unzählige im Netz.

Wir empfehlen noch stärker zu nutzen: Die Artikelzusätze

Bekannter weise lassen sich die Artikelzusätze mit Bildern verknüpfen. Diese bieten schon im Suchergebnis wertvolle Informationen. Beim Hoovern mit der Maus sieht man die entsprechende Info hinter dem Button. Ein POWERGAP Shop hat dies besonders schön gelöst:



Die gleichen Grafiken sind auch im Artikeldetail zu sehen:


...und bieten dem Kunden einen Anreiz. Das ist wie eine Art Sonderausstattung, die man zu diesem Artikel suggeriert bekommt.

Bei Nierle hatte ich den Artikelzusatz "TOP-Article with Nierle Quality check" ins Leben gerufen. Dieser wurde allen Artikeln mit besonders guter Qualität verliehen:


(Achtung, dies ist eine Sonderlösung und individuell programmiert)

Solche Hinweise wirken besonders bei hochpreisigen Artikeln sehr verkaufsfördernd, und helfen den Preis zu rechtfertigen.

Perfekte Preisauszeichnung und ein optisches Suggerieren von Besonderheiten wirken sich unmittelbar auf den Verkaufserfolg aus.


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