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14.10.2013, 11:08

Lagerbestände fehlerhaft bei TBA-Bestellungen mit Stückliste

Sehr geehrte Kunden,

am letzten Donnerstag wurde ein Bug in der Bestandsführung von Artikeln festgestellt, die Stücklisten zugeordnet waren. Und zwar im Zusammenhang mit der TBA (Telefonische Bestell-Annahme).
Immer wenn mit der TBA ein Stücklistenartikel verkauft wurde, ist der Bestand nicht nach unten korrigiert worden, von eben den einzelnen Stücklistenartikeln. Leider konnten wir nicht feststellen, ab wann genau der Fehler bestand. Irgendwann ab Sommer bis eben letzten Donnerstag. Jetzt ist das behoben und gut getestet worden. Wir müssen daher empfehlen für die Artikel, die in Stücklisten stecken eine Inventurzählung vorzunehmen.

Dieser Fehler betrifft also nur Shopbetreiber, die die TBA und gleichzeitig Stücklisten nutzen. Wurden Stücklistenartikel im Shop durch den Endkunden gekauft, wurden Bestände korrekt abgezogen. Es gibt noch eine Einschränkung: Der Fehler betraf nur Artikel, deren Hauptartikel (sprich der wo die Stücklistenartikel zugeordnet sind) selbst keinen Lagerbestand führten. Manche Shopbetreiber buchen (eigentlich unnötigerweise) für z.B. den Paketartikel auch einen imaginären Bestand, da hatte es mit der Lagerbestandskorrektur in der TBA geklappt.

Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

ps: Der Bug entstand im Rahmen einer Performanceoptimierung im Sommer. Ich selbst habe das verbockt und nicht gut genug mit allen Konstellationen getestet. Die Komplexität des Systems zwingt uns die Testst immer mehr auszuweiten. Dies hier ist ein kleines Beispiel wieso auch manche Entwicklungen/Programmierungen teils mehr Aufwand erfordern als sie scheinen. Die Tests sind manches Mal x-fach aufwändiger als die paar Zeilen Code, die man als Entwickler dem Code hinzufügt..

Bei POWERGAP sind wir in den Sonderentwicklungen ja noch immer unschlagbar günstig im Vergleich zu vielen Mitbewerbern. Ein Grund liegt auch daran, das die Schritte schriftliches Konzept und Historie+Dokumentation bei der Entwicklung sehr klein gehalten werden. In der Regel werden diese sogar ganz weggelassen. Hätten wir z.B. die o.g. Performanceoptimierung in einer Dokumentation ordentlich per Datum festgehalten, hätten wir die fehlgebuchten TBA-Ordern recht genau ermitteln und ein Korrekturprogramm schreiben können. Auch hier rächt sich also diese Art der Entwicklung. Aber eben auch "selten"! Immer dann wenn wir unsere Kunden fragen, ob mal lieber doppelt so viel Kosten für Programmierungen in Kauf nehmen würde ist die Antwort stets die gleiche. Sprich in Summe rentiert es sich eher kostengünstig zu entwickeln.


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