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29.07.2009, 10:50

Domainname in Betreffzeile beim Emailversand kritisch - Spam

Sehr geehrte Kunden,

vor kurzem hat uns einer unserer Kunde angesprochen und sagte, dass manche seiner Kunden keine Bestätigungsemails für ihre Bestellungen erhalten.

Das Problem gab es hauptsächlich bei web.de oder gmx.de-Emailadressen, also so genannten "Freemail-Anbietern".

Bei diesen sind meist intern schon Spamfilter davor geschaltet, so dass manche Emails erst gar nicht ankommen. Wir haben festgestellt, dass dies mit der Betreffzeile in der Email zusammen hängen kann.

Einige Email-Funktionen im Shop lesen das Feld "Shopname" über "Sonstiges" > "Persönliche Daten" aus und ersetzen die Variable "#shopname" im Betreff. Wenn jetzt in diesem Feld z.B. "www.testinstallation.de" steht, dann wird also auch in der Email an den Kunden genau das im Betreff eingetragen und die Email landet bei manchen Kunden im Spamordner oder wird sogar gleich gelöscht... je nachdem, wie entsprechende Emailprogramme konfiguriert sind.

Daher empfehlen wir Ihnen dringend das Feld "Shopname:" über "Sonstiges" > "Persönliche Daten" zu überprüfen und ggf. anzupassen, so dass hier keine komplette Domain mehr enthalten ist.

Besser wäre es wohl statt "www.testinstallation.de" hier z.B. "Demo-Shop - Ihr Onlineversender für XY" einzutragen.

Generell sollte man beim Versenden von Emails darauf achten, welcher Text im Betreff und in der Email selbst steht.
Schlagwörter wie "billig", "günstig", "kaufen" oder "sparen" erhöhen wohl die Chance zu einer Spamemail degradiert zu werden.

Folgende Seiten nennen weitere Schlagwörter die ein Risiko darstellen können:

The Seven Dirty Words you can’t say in subject lines;
Spam-Begriffe und Spam-Phrasen vermeiden: 40 typische Spam-Wörter


30.07.2009, 11:28

Re: Domainname in Betreffzeile beim Emailversand kritisch - Spam

Hallo,
das Problem könnte auch ein komplett anderes sein, wie ich gerne in folgenden Beispielen näher erläutern werde.

Wir versenden zum Beispiel mit unserer DHL Software automatisch nach Abschluss der Versandlisten zusätzliche Versandinformationen an unsere Kunden. Von diesen eMails kommen eine nicht außer Acht zu lassende Anzahl als unzustellbar zurück, weil der Empfänger nicht existiert.
Das lässt den logischen Schluss zu, der Kunde hat bei seiner Anmeldung/Registrierung im Shop entweder absichtlich eine ungültige eMail-Adresse eingetragen oder sich einfach nur vertippt.

Eine sinnvolle Lösung hierfür wäre eine eMail-Confirmation-Funktion, wie sie mittlerweile bei unzähligen Shops, Kommunities oder Foren etc. üblich ist: Der Kunde meldet sich zunächst mit all seinen notwendigen Daten an. Direkt im Anschluss wird eine eMail mit einem so genannten Freischaltungslink (oder Freischaltungs-Code) an die eingetragene eMail Adresse gesendet. Der Kunde muss nun nur in seinen Posteingang gehen, die eMail öffnen, den Link mit dem Freischaltungscode zum Shop anklicken und das Konto wird zum Einkaufen freigegeben. Respektive sollte es zudem die Möglichkeit geben, den Code über die Zwischenablage oder über die Tastatur einzugeben, sollte der Link bei manchen eMail-Programmen nicht funktionieren.
Dieser geringe "Mehraufwand" - wenn man es so bezeichnen mag - für den zukünftigen Kunden, steht in einem geringen Verhältnis zum Ärgernis über unzustellbare, wichtige Mitteilungen. Zumal es keine Alternative gibt, den Kunden in einem dringenden Fall anderweitig zu kontaktieren bzw. zu informieren.

Mit dieser Methode hat man als Shop-Betreiber definitiv nur gültige eMail Adressen und die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden keine Bestätigungsmails erhalten, wesentlich dezimiert. Dezimiert nur deshalb, weil es ja, wie bereits von Herrn Kleine-Boymann beschrieben, noch das Problem mit den Spam-Filtern gibt. Leider! Oder zum Glück?!? Wie dem auch sei, diese Funktion würde zudem noch ein anderes – ziemlich direkt im Bezug mit dem Spam in Verbindung stehendes – Problem beheben: Den Newsletter-Versand!
Einige Shops haben vielleicht das Problem, dass sich Kunden ein, zwei, drei oder mehr Fake-Kontos anlegen, um Informationen oder Bildmaterial zusehen zu bekommen, welches ausschließlich aus besonderen Gründen registrierten Kunden zur Verfügung gestellt wird.
Diese ungültigen eMail Adressen befinden sich dann auch in der Adressliste oder der Exportdatei für den Newsletter. Die Folge davon ist, dass Anbieter von beispielsweise kostenlosen eMail-Anbietern, wie GMX, web.de oder AOL, bei welchen sehr viele ihre eMail Konten besitzen, einen Block gegen den Server erzeugen, von dem die eMails versendet werden. Davon betroffen sind dann leider auch alle Kunden mit einer gültigen eMail Adresse! Somit erreichen die oft mühevoll erstellten Newsletter mit etwas Glück gerade mal nur einen Teil der angeschrieben Kunden. Diese Tatsache macht sich dann auch in jedem Fall bei den Umsätzen bemerkbar, die wir alle – und das nicht nur in der aktuell schwierigen Zeit – dringend benötigen. Hatte sich vor einiger Zeit ein Newsletter noch spürbar positiv in der Umsatzstatistik ausgewirkt, erkennt man mittlerweile einen nur ganz geringen Umsatzanstieg.

Es gibt noch weitere Beispiele, bei denen sich falsch eingetippte eMail Adressen umsatzschädigend auswirken, wie z. B. Informationen zur Bezahlung per Vorkasse, die Warenkorb-Erinnerungs-eMail sowie sämtliche marketingwirksamen eMails verlieren ihren Sinn und auch Zahlungserinnerungen... Alles in Allem wirkt sich also dieses Problem in unser aller Geldbeutel aus... Hoffen wir auf eine gute Lösung seites der Shopsoftware,  dass diese Probleme bald der Vergangenheit angehören mögen.

In diesem Sinne viele Grüße und weiterhin maximale Erfolge an alle Forumleser und Powergap-Nutzer.


30.07.2009, 13:23

Wie kann man mit der DHL Software Versandinfos versenden

Hallo
wie kann man denn mit der DHL Software Easylog 5.0 automatisch Infos an den Kunden mit der Tracking Nummer senden. Hast du einen Tipp für uns?

Grüße Roger


30.07.2009, 15:31

Re: Domainname in Betreffzeile beim Emailversand kritisch - Spam

Als erstes muss man sich als Admin bei EasyLog anmelden. In der Regel funktioniert hier Benutzer: "easy" und als Passwort "log". Immer ohne die Anführungszeichen.

Über das Menü System > Speziallösungen erhält man eine Liste mit verschiedenen Möglichkeiten. Hier den Punkt "Sendungsbenachrichtigung" aktivieren und über den Button "Einrichten" das eMail den Anforderungen entsprechend anlegen und speichern. Eine Übersicht über die möglichen Variablen gibt's im Handbuch.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass hier ein paar Testläufe nötig sind, bis das eMail so aussieht, wie man sich das vorstellt. Ist aber im Großen und Ganzen kein Hexenwerk.  ;)

Es ist jedoch möglich, dass die Speziallösungen von der EasyLog Lizenz abhängig sind. Genaueres darüber weiß ich jedoch leider nicht.

Viel Erfolg!


30.07.2009, 16:02

Re: Domainname in Betreffzeile beim Emailversand kritisch - Spam

Gerade eben sind unsere EasyLog Versandlisten abgeschlossen worden.

Im Folgenden nur ein Beispiel von dem, was wir regelmäßig zurück erhalten:

-----Nachricht-----
Von: Mail Delivery System [mailto:MAILER-DAEMON@smtp02.xxxx.de]
Gesendet: Donnerstag, 30. Juli 2009 12:49
An: versand@xxxx.com
Betreff: undelivered mail returned to sender

This is the mail system at host smtp02.xxxx.de.

I'm sorry to have to inform you that your message could not be delivered to one or more recipients. It's attached below.

For further assistance, please send mail to postmaster.

If you do so, please include this problem report. You can delete your own text from the attached returned message.

                  The mail system

<xxxx@t-online.de>: host mx01.t-online.de[194.25.134.72] said: 550-5.1.1
    user unknown 550 5.1.1 Unknown recipient. (in reply to RCPT TO command)
-----Nachricht Ende-----

(Etwas heikle Textstellen habe ich ausgeixt - xxxx)

"user unknown" ist hier der entscheidende Teil. Das heißt unser Kunde wird niemals über seine Bestellung informiert. Wenn die Sendung auf Grund von fehlerhaften Adressangaben oder gar von "unfähigen" Postzustellern zurück kommt, können wir den Kunden niemals darüber informieren und dessen Bestellung hat uns nur Aufwand, Zeit und Geld gekostet. Die Waren kommt dann also (hoffentlich durch den Transport unversehrt) wieder ins Lagerregal.


04.08.2009, 11:15

Re: Domainname in Betreffzeile beim Emailversand kritisch - Spam

Hallo,
das opt-in verfahren zur bestätigung der mail würde ich nicht empfehlen. Es ist ne zuätzliche barriere beim Kauf. Im allgemeine reicht es aus, dass man die mail-adresse zwei mal eintippt um sie zu valdieren.

Ausserdem ist der kunde in dieser situation daran interessiert eine korrekte mail-adresse und kein fake einzugeben. das opt-in verfahren kann durch eine mögliche zeitliche verzögerung zu einem kaufabruch oder "kaufreue" führen..

ich denke newsletter sollte man auch nur über spezille dienstleiter mit zertifizierten servern etc. verschicken ....die auch ein entsprechndes Know -How im Umgang mit großen mailanbietern haben, die einen hin und wieder auf die black-list setzen.

Wer "Newsletter" mit den bekannten spamwörtern etc etc verschickt, der sollte sich nicht wundern wenn seine reguläre post auch nicht mehr ankommt. Zumal, wenn bei großen anbietern wie web.de viele leute den shop-newslettr irgendwann in den spamfilter drücken.

MÖGLCIHERWEISE reicht da schon die IP des Servers, damit die post als spamschleuder klassifiziert wird. Also Newsletter-Domain und -IP sollte man niemals mit wichtiger Korrespondenz in einem Aufwasch erledigen. Wenn allerdings zum schluss der Fimenname selbst schon als böser Spambegriff eingestuft wird, hilft alles nix mehr .... 


10.08.2009, 13:09

Re: Domainname in Betreffzeile beim Emailversand kritisch - Spam

Hallo,
grundsätzlich kann ich ja gattaca in seinen Argumenten Recht geben, wenn es sich um Produkte wie z.B. Rasenmäher, Tierbedarf oder Klamotten handelt. Zur Validierung der eMail Adresse genügt es jedoch leider nicht, diese zwei mal einzugeben, da sowohl fortgeschrittene und auch unbedarfte Computernutzer schreibfaul sind (die, die es nicht sind, seien hiervon ausgeschlossen...) und Copy+Paste verwenden. Mit Firefox lässt sich dies sogar noch einfacher mit Drag+Drop erledigen...

Im Grundgedanken geht es jedoch darum, nur registrierten (und validierten) Kunden, wie es nunmal in einigen Bereichen notwendig, wenn nicht sogar gesetzlich vorgeschrieben ist, Zugang zu erweiterten Inhalten zu gewähren.
Gibt es keine wirksame Validierung, dann hat man ruckzuck ca. 50% Fake-Kunden. Zudem belasten diese durch "Gafferei" - oder gar Fake-Bestellungen (z.B. per Nachnahme) - den Traffic und die Kosten, welche durch die zweite Hälfte echter Kunden wirtschaftlich ausgeglichen werden muss, da man die "Gaffer" nicht werbewirksam erreicht, damit diese über einen kurz-, mittel- oder längerfristigen Zeitraum doch zum Einkauf überredet werden können.

Wer wirklich Interesse an den Produkten hat und dem zudem auch noch der Shop gefällt, so dass dieser ein echtes Interesse am Bestellen hat, der nimmt diesen einen Klick in einem Validierungs-eMail gerne in Kauf. (Ich gehe hierbei einfach mal nur von mir und meinem Umfeld aus!) Zumal es mittlerweile im WWW auch eine sehr geläufige Vorgehensweise darstellt.

Und wie bereits geschrieben, erhöht es die Wahrscheinlichkeit, echte Kunden mit Bestätigungs-eMails zu erreichen. Im bereits oben genannten Fall per Nachnahme ist es von bedeutender Wichtigkeit, den Kunden über die kurz bevorstehende Lieferung sowie sofort beim Zusteller zu entrichtende Barzahlung zu informieren. Eine sinnvolle Sache allemal - nicht nur in Hinsicht auf den NEwsletterversand!


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