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02.04.2020, 11:30

10 Möglichkeiten um E Mail Marketing erfolgreicher zu machen

Der Newsletter – ein Klassiker unter den erfolgreichen Werbeformen im eCommerce. Angebote, Neuigkeiten und Aktionen können schnell, unkompliziert und effizient an den Kunden herangetragen werden. Es gibt allerdings viele Optimierungsmöglichkeiten, um den Newsletter noch erfolgreicher zu machen. Die 10 Wichtigsten haben wir hier mal zusammengestellt. Gehen Sie einmal die Punkte durch, ob Sie noch den einen oder anderen Optimierungsbedarf sehen. Los geht’s mit…

1) Der Absender sollte immer klar erkennbar sein

Der Absender ist ein wichtiges Kriterium, warum Ihre Empfänger die Newsletter überhaupt öffnen. Ein bekannter und prägnanter Absendername ist wichtig für die Wiedererkennung und eine shopähnliche Absenderadresse ist wichtig, um nicht im SPAM-Ordner der Empfänger zu landen. Spätere Änderungen könnten dazu führen, dass sowohl das System, als auch die Empfänger Ihre Newsletter nicht mehr erkennen und zuordnen können.


2) Verschiedene Betreffzeilen testen

Kann man einigen Studien glauben schenken, so entscheiden 60% der Empfänger, aufgrund einer interessanten Betreffzeile, ob sie einen Newsletter öffnen. Betreffzeilen sind der „Türöffner“ jedes Mailings – überlegen Sie also genau.
Nutzen Sie die Möglichkeit des A/B-Tests. Versenden Sie mehrere Varianten der Betreffzeile gleichzeitig, um herauszufinden welche Variante erfolgreicher ist. Ebenfalls positiv ist die Personalisierung in der Betreffzeile. Emojis in der Betreffzeile nur sparsam verwenden, da es immer noch Programme gibt, die diese nicht oder nicht richtig anzeigen können.


3) Preheader – was ist das?

Der Preheader ist ein Untertitel, der ergänzend zur Betreffzeile genutzt werden kann. In Programmen wie Outlook etc. steht er als Untertitel in der Übersicht. Besonders, wenn eine Betreffzeile sehr kurz ist, kann der Preheader hier noch etwas mehr Aussagekraft geben.


4) Faszinierende Inhalte verfassen

Natürlich gibt es eine Vielzahl an Newslettern, die Ihre Empfänger täglich erreichen. Umso wichtiger ist es, einen Newsletter Inhalt zu gestalten, der die Empfänger möglichst schnell anspricht und in seinen Bann zieht. Das können fantastische Produkte, abwechslungsreiche Geschichten, geniale Aktionen, großartige Ausverkäufe, wertvolle Informationen oder etwas anderes sein.
Prägnante und kurze Botschaften schaffen mehr Übersichtlichkeit in Ihrem Newsletter. Aufzählungen, kurze Überschriften und ein gutes Verhältnis zwischen Bild und Text erhalten die Aufmerksamkeit und erhöhen in den meisten Fällen auch die Klickraten.


5) Bilder im Newsletter

Die Verwendung von Bildern wertet Ihren Newsletter optisch auf. Bei der Verwendung gibt es jedoch ein paar Tipps, die man berücksichtigen sollte, um dem Empfänger den Erhalt des Newsletters so unkompliziert wie möglich zu machen:

X Bilder nicht einbetten!!
Die Newsletterdatei wird immens groß, hochpotenziert auf die Empfängerzahl entsteht eine sehr große Serverbelastung und das Mailing kann nicht versendet werden, oder kommt nicht bei den Empfängern an, da die Kapazität des Postfachs erreicht ist.
Besser ist: Bilder nicht einbetten und mitschicken. Der Empfänger kann selbst entscheiden, ob er die Bilder aus dem Mailing laden möchte. Das erspart sehr viel Speicherkapazität und ist keinesfalls ein Nachteil. Hier empfiehlt es sich auch immer den ALT-Tag jedes Bildes mit zu pflegen. Übrigens: Kunden, die den Newsletter öfter erhalten, können das Laden der Bilder von diesem Absender dann standardisieren.

X Je Bild nicht größer als 100kb
Achten Sie auf die Dateigröße einzelner Bilder. Zu große Bilder führen ebenfalls zu Irritationen bei der Zustellung.

X Auf Hintergrundbilder verzichten
Verwenden Sie keine Hintergrundbilder im Editor. Diese werden von vielen E-Mail-Programmen blockiert. Dann sieht ein Layout plötzlich nicht mehr so schön aus. Wenn Sie auf ein Hintergrundbild nicht verzichten können, sollten Sie die gewünschte Darstellung bereits in einem Bildbearbeitungsprogramm erstellt haben und dies dann nur als einfaches Bild in den Editor laden. Alternativ kann man auch die Hintergrundfarbe verwenden.


6) Call-to-action einbauen

Call-to-action ist eine sogenannte Handlungsaufforderung. In einem Newsletter empfiehlt es sich immer so einen Call-to-action einzubauen. Das sichert Ihnen viele Klicks und die Gewissheit, dass die Empfänger auch in ihren Shop gelangen und dort vielleicht etwas kaufen. Das können Buttons, Bilder oder hervorgehobene Textpassagen sein – machen Sie sich nur bewusst, dass Ihr Call-to-action Aufmerksamkeit erzeugen sollte und immer leicht verständlich ist.
Der Klassiker unter den Call-to-action ist der Gutscheinbanner z.B. „Mit Klick auf den Banner zum 10% Gutschein“. Natürlich sind auch andere Formen möglich, z.B. „Download einer Anleitung“, oder ein „Gratisgeschenk“ – Möglichkeiten gibt es viele.


7) Überprüfen Sie Ihren Newsletter mit einem Testversand

In jedem Fall sollte vor dem eigentlichen Versand an alle Empfänger, ein Testversand an die eigene E-Mailadresse durchgeführt werden. Dies ist besonders wichtig, um Darstellungsfehler bzw. inhaltliche Unstimmigkeiten zu überprüfen und zu beseitigen. Außerdem lässt sich der Newsletter Entwurf auch in der Vorschau auf verschiedenen Endgeräten anschauen.


8) Newsletter versenden, die Ihre Kunden interessieren: Stichwort Segmente

Ein allgemeiner Aktions-Newsletter erreicht eine große Empfängerzahl, aber werden auch alle Empfänger vom Inhalt angesprochen? Um in einem Newsletter auf die Bedürfnisse und Wünsche eines Empfängers eingehen zu können, kann man die Form der Segmentierung nutzen. Hier werden die Empfänger im Vorfeld nach ihren Interessen segmentiert und mit eigenen, entsprechend gestalteten Newslettern und Inhalten, angesprochen. Eine genaue Anleitung dazu, gibt es hier im Forum: https://www.powergap.de/Wie-Sie-Newsletter-versenden-die-Ihre-Kunden-interessieren.html


9) Newsletter zum richtigen Zeitpunkt versenden

Es gibt klare Empfehlungen für eine möglichst erfolgreiche Quote, die uns unsere Erfahrung der letzten Jahre gezeigt haben:

Wochentage: Dienstag – Donnerstag
Uhrzeiten: 9 – 11 Uhr und 15 - 17 Uhr


Abhängig von Ihrer Shop Branche, aktuellen Trends oder Vorlieben Ihrer Empfänger kann es natürlich immer sein, dass Ihre Empfänger auf Ihre Newsletter zu einem anderen Zeitpunkt anders oder sogar besser reagieren. (z.B. In Erotikshops werden Produkte gern auch am Abend oder am Wochenende bestellt.) Das muss dann mal getestet werden.


10) Die richtige Dosis machts!

Für gewöhnlich lässt sich sagen, dass ein zu häufiger Versand eher zu vermehrten Abmeldungen führt, jedoch ein zu seltener Versand zu verpassten Umsatzchancen und den Onlineshop bei den Kunden in Vergessenheit geraten lassen. Die Balance zu finden kann zuweilen etwas schwierig sein.
Unsere Auswertung hat ergeben, dass im Schnitt, über alle Branchen, die meisten Onlineshops alle 12 Tagen einen Newsletter versenden. Das ist eine gute Versandfrequenz, um möglichst präsent zu sein und dennoch nicht zu aufdringlich. Beispiel: Ein Weinhändler versendet einmal wöchentlich, wohingegen ein Möbelhändler nur alle 3 Monate einen Newsletter versendet. Die Frequenz ist demnach Branchenabhängig und sollte deshalb auch genau und individuell betrachtet werden.


Fragen zu POWERmail?

Sollten Sie nun weitere Fragen haben, oder nutzen Sie das POWERmail Newslettersystem noch nicht und sind interessiert?
Dann beantwortet Jeanette Schwenzek gerne Ihre Fragen
E-Mail: powergap@psg-projektmanagement.de
Tel.: 07344-959239-0


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